Hoe zorg je voor een goede kennismaking tussen jouw hond en kat?

Wie sorgt man für ein gutes Kennenlernen zwischen deinem Hund und deiner Katze?

Die Redewendung „Je mehr Seelen, desto mehr Freude“ gilt nicht für alles, aber wenn es um Haustiere geht, können wir dem definitiv zustimmen 😉 In vielen Haushalten leben Hunde und Katzen zusammen. Aber wie gewöhnt man einen Hund und eine Katze am besten aneinander? Schließlich sind es zwei verschiedene Tiere mit jeweils eigenem Charakter und sozialen Bedürfnissen. Unter den richtigen Bedingungen können Hunde und Katzen jedoch in perfekter Harmonie zusammenleben und vielleicht sogar beste Freunde werden! In diesem Blog geben wir dir Tipps, wie du Hund und Katze am besten miteinander bekannt machst.

Unterschiedliche Charaktere

Der Charakter eines Hundes oder einer Katze ist völlig unterschiedlich. Hunde sind von Natur aus soziale Tiere, die gerne mit Artgenossen oder ihren Besitzern spielen. Katzen hingegen machen lieber ihr eigenes Ding und leben gerne allein. Sie jagen, fressen und schlafen am liebsten alleine. Katzen können zwar mit anderen Tieren zusammenleben, entscheiden aber selbst, ob sie Gesellschaft wollen, und zeigen sehr deutlich, wenn sie das nicht möchten. Deshalb ist es sehr wichtig, dies zu berücksichtigen, wenn du ein zweites Haustier in deine Familie aufnimmst. Eine gute Vorbereitung ist daher entscheidend, damit die Einführung zwischen Hund und Katze gelingt.

Schaffe sichere Rückzugsorte für die Katze

Eine gute Vorbereitung beginnt damit, im Haus Bereiche zu schaffen, die die Katze ganz für sich allein haben kann. Diese Rückzugsorte sind besonders wichtig, wenn du die Haustiere zum ersten Mal miteinander bekannt machst, aber sie sind auch nützlich, wenn die Katze sich zurückziehen und ihre Ruhe genießen möchte, ohne von ihrem Hundebruder oder ihrer Hundeschwester gestört zu werden. Falls du etwas kleiner wohnst, brauchst du dir keine Sorgen zu machen: Katzen sind von Natur aus Kletterer, daher kannst du auch gut Plätze in der Höhe nutzen. Von einem Kratzbaum oder einer Katzenturm aus kann die Katze den Hund aus sicherer Entfernung beobachten.

Stelle alle Sachen der Katze an einem Ort auf, zu dem der Hund keinen Zugang hat. Denke dabei an Futter- und Wassernapf, aber auch an Katzenspielzeug und das Katzenklo.

 

Gerüche austauschen

Während Menschen hauptsächlich auf das Sehvermögen angewiesen sind, nutzen Hunde und Katzen sowohl den Geruchssinn als auch das Sehen, um ihre Umgebung einzuschätzen. Gerüche sind für Hunde und Katzen also ein enorm wichtiges Kommunikationsmittel. Tiere verwenden Gerüche auch, um sich mit neuen Dingen vertraut zu machen. Es ist daher eine gute Idee, zuerst das Spielzeug oder eine Decke des neuen Tieres mitzunehmen und deinem Haustier vorzustellen. Du kannst das Spielzeug oder die Decke am besten an einem Ort platzieren, an dem sich das neue Tier oft aufhalten wird (bei dem Korb/Käfig des Hundes oder der Katze), aber nicht in der Nähe des Schlafplatzes des aktuellen Haustiers! So gewöhnen sich die Tiere schon an den Geruch des anderen.

Ein guter zweiter Schritt in diesem Prozess ist, beide Tiere (die sich noch in getrennten Räumen befinden) zu streicheln und über deine Hände mit den Gerüchen des jeweils anderen bekannt zu machen. Wenn sie an deinen Händen schnüffeln, kannst du sie mit etwas Leckerem belohnen, damit sie den „fremden“ Geruch mit etwas Positivem verbinden. Wenn das gut klappt, ist der nächste Schritt, die Tiere den Bereich des anderen erkunden zu lassen. So können sie den Geruch des anderen erschnüffeln, ohne sich zu sehen.

Das eigentliche Treffen

Wenn du das Gefühl hast, dass „die Zeit reif“ ist und du das Gefühl hast, dass dein Hund und deine Katze beide bereit sind, kannst du die Haustiere einander vorstellen. Gehe es ruhig an, denn wie bei Menschen ist der erste Eindruck wichtig. Am besten lässt du die Katze in einem Raum herumlaufen, in dem das Tier einen Versteckplatz hat oder ein Kratzbaum steht, damit das Tier buchstäblich und im übertragenen Sinne die „Katze aus dem Baum“ beobachten kann. Halte den Hund an der Leine und lenke ihn mit etwas Leckerem ab (die Riverwood Belohnungssnacks helfen hier garantiert 😊), damit die volle Aufmerksamkeit des Hundes nicht auf der Katze liegt. Hunde, die noch nie eine Katze gesehen haben, neigen manchmal dazu, die Katze zu enthusiastisch begrüßen zu wollen. Viele Katzen mögen das nicht, was zu einer unangenehmen ersten Begegnung führen kann, und das wollen wir natürlich vermeiden.

Wenn die Katze während der ersten Begegnung dazu neigt, vor dem Hund zu fliehen oder zu fauchen, lass sie dann ihren Weg gehen. Das bedeutet, dass die Katze einfach noch nicht bereit für eine Interaktion mit ihrem neuen Mitbewohner ist. Es ist wichtig, in so einer Situation selbst ruhig zu bleiben und den Hund bei dir zu halten. Gib beiden Tieren noch etwas mehr Zeit, sich langsam an die Anwesenheit des anderen zu gewöhnen, aber zwinge nichts.

Schritt für Schritt

Halte die ersten Begegnungen kurz. Belohne beide Tiere, wenn sie freundlich zueinander sind, und sorge dafür, dass Hund und Katze sich in ihrem eigenen Tempo kennenlernen. Geduld ist hierbei eine Tugend. Es braucht Zeit, bis Katzen sich an Hunde gewöhnen, und dasselbe gilt für Hunde, die lernen müssen, wie sie sich in der Nähe von Katzen verhalten.

Das Wichtigste, was du bei der Einführung deiner Haustiere beachten solltest, ist, dass alle Katzen und Hunde unterschiedlich sind – was bei dem einen funktioniert, funktioniert vielleicht nicht bei dem anderen. Gib den Tieren also die Zeit, die sie brauchen, um sich aneinander zu gewöhnen, und lasse sie nur unter Aufsicht zusammen, damit du eingreifen kannst, falls nötig. In den meisten Fällen werden dein Hund und deine Katze mit ein wenig Geduld schon bald glücklich zusammenleben!

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