Hond met diarree: oorzaken & gouden tips

Hund mit Durchfall: Ursachen & goldene Tipps

Jeder Hund hat mal Durchfall. Es ist nicht das angenehmste Thema, aber da viele Hunde gelegentlich darunter leiden, ist es ein wichtiges Thema: Gespräch über Kot!
Der Kot eines Hundes sollte braun, kompakt, länglich zylindrisch geformt und leicht aufzuheben sein. Wenn der Kot dünn oder wässrig ist, spricht man von Durchfall. Wodurch kann ein Hund Durchfall bekommen? Was kann ich tun, wenn mein Hund Durchfall hat? Lesen Sie unsere goldenen Tipps für Hunde mit Durchfall.

Ein Hund kann unter akutem Durchfall leiden. In diesem Fall hat der Hund nur ein bis wenige Tage Durchfall. Wenn es länger anhält, spricht man von chronischem Durchfall.

Ursachen für Durchfall bei einem Hund

Es gibt verschiedene Ursachen, warum ein Hund Durchfall bekommen kann. Wir können natürlich nicht alle besprechen, aber die häufigsten Ursachen finden Sie hier:

  1. Ihr Hund hat Durchfall wegen neuem Futter. Der Verdauungstrakt eines Hundes muss sich an neue Nahrung gewöhnen. Die Darmflora, Bakterien im Darm, muss sich anpassen, um diese optimal zu verdauen. In dieser Zeit kann der Hund dünneren Kot haben.
    Aus diesem Grund wird empfohlen, einen Hund schrittweise auf neues Futter umzustellen (abhängig von der Ernährung Ihres treuen Vierbeiners), um die Wahrscheinlichkeit von Durchfall zu verringern. In unserem Artikel – Umstellung auf anderes Hundefutter, wie macht man das? – geben wir unsere Umstellungstipps.

  2. Ihr Hund hat etwas Falsches gefressen. Das kennen wir alle. Beim Spaziergang hören oder sehen Sie plötzlich, wie Ihr Hund ausgiebig kaut oder hastig etwas frisst. Das kann Müll sein, der auf der Straße liegt, aber auch verdorbenes Essen. Beides kann zu Durchfall führen. Hunde, die oft etwas von der Straße fressen, haben häufiger Durchfall als Hunde, die das nicht tun.

  3. Eine parasitäre Infektion. Hierbei kann man an Würmer denken, zum Beispiel Bandwürmer oder Spulwürmer. Achtung: Wenn Ihr Hund Würmer hat, können Sie sich auch anstecken, wenn Sie mit dem Kot Ihres Hundes in Kontakt kommen!

  4. Eine virale Infektion. Eine virale Infektion wird von Hund zu Hund über Speichel oder Kot übertragen. Wenn ein Hund eine virale Infektion hat, leidet er oft unter Durchfall. Der Hund zeigt dann aber auch andere Symptome wie erhöhte Körpertemperatur, Lethargie oder Erbrechen. Ein Beispiel für eine virale Infektion ist IBD (Entzündliche Darmerkrankung).

  5. Ihr Hund hat Giardia. Giardia ist eine parasitäre Infektion, die häufig bei Welpen oder älteren, schwächeren Tieren vorkommt. Bei Welpen funktioniert das Immunsystem noch nicht optimal, daher haben sie ein höheres Risiko, Giardia zu bekommen als erwachsene Hunde mit gut funktionierendem Immunsystem. Wenn ein Welpe Giardia hat, ist sein Kot schleimig und kann Blut enthalten. Außerdem kann der Welpe Übelkeit haben und erbrechen. Vermuten Sie, dass Ihr Welpe Giardia hat? Nehmen Sie dann sofort Kontakt mit dem Tierarzt auf! Achtung: Giardia ist auch für Menschen ansteckend.

 

Was tun bei einem Hund mit Durchfall?

  • Stelle sicher, dass dein Hund bei Durchfall immer ausreichend trinkt. Hunde verlieren in diesem Fall viel Flüssigkeit und Salz. Die Flüssigkeit muss ersetzt werden, um zu verhindern, dass der Hund austrocknet.


    Ist dein Hund ein schlechter Trinker? Ergänze dann seine Ernährung mit Nassfutter. Wie der Name schon sagt, enthält Nassfutter viel mehr Feuchtigkeit als Trockenfutter. Indem du deinem Hund täglich Nassfutter gibst, versorgst du ihn ganz einfach mit zusätzlicher Flüssigkeit.
  • Bei Durchfall, der nach ein bis wenigen Tagen wieder verschwindet, oder bei leichtem Durchfall sind keine weiteren Maßnahmen nötig. In diesem Fall ist der Hund noch aktiv und frisst sowie trinkt ausreichend.

  • Wenn dein Hund länger unter Durchfall leidet, kannst du ihn fasten lassen. Besprich dies immer mit deinem Tierarzt, ob das eine Option ist. Wichtig ist, dass dein Hund in diesem Fall noch aktiv ist und keine anderen gesundheitlichen Beschwerden hat. Du kannst deinen Hund 12 bis 24 Stunden fasten lassen, gib ihm zwischendurch aber kleine Mengen Wasser, damit er nicht austrocknet. Denkst du, dass eine Fastenzeit von 12 bis 24 Stunden zu lang für deinen Vierbeiner ist, kannst du ihn auch 6 bis 12 Stunden fasten lassen.
    ACHTUNG: Welpen dürfen nicht fasten, und auch bei älteren/senioren Hunden ist das nicht zu empfehlen. Hast du einen kleinen Rassehund, ist Fasten ebenfalls nicht ratsam. Diese Hunde haben oft nicht genug Reserven, um das Fasten zu verkraften.

  • Gib deinem Hund leicht verdauliches Futter wenn er Durchfall hat, zum Beispiel spezielle leicht verdauliche Kroketten. Teile die Futtermenge auf mehrere Portionen pro Tag auf, mindestens 4. So wird das Verdauungssystem weniger belastet.

  • Wenn dein Hund länger und häufig Durchfall hat oder auch andere Beschwerden wie Erbrechen, Blut im Stuhl, Austrocknungssymptome und/oder Fieber zeigt, ist es wichtig, den Tierarzt zu kontaktieren. Räume den Kot auch schnell und gründlich weg, falls dein Hund an einer ansteckenden Infektion leidet.

Es ist natürlich auch wichtig zu wissen, was dein Vierbeiner essen darf und was nicht. Wir haben bereits einen Artikel darüber geschrieben, welches Gemüse und Obst dein Hund essen darf und welches nicht. Wenn du diesen lesen möchtest, klicke hier an!

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