Elleboogdysplasie-bij-honden

Ellenbogendysplasie bei Hunden

Ellebogendysplasie bedeutet, dass sich das Ellenbogengelenk verformt, wobei der Gelenkknorpel zerstört wird. Studien zeigen, dass Ellebogendysplasie eine erbliche Erkrankung ist und eine ähnliche Erblichkeit wie Hüftdysplasie aufweist.

Ursachen der Ellebogendysplasie:

Es gibt 3 Wachstumsstörungen, die die Ursache der Ellebogendysplasie sein können, diese sind:

  1. Loser Processus Coronoideus (LPC): Dies ist die häufigste Ursache der Ellebogendysplasie. Dabei befindet sich ein loses Knochenstück im Ellenbogengelenk. Durch Überlastung dieses Knochens kann es beschädigt werden; es könnte abbrechen oder der Gelenkknorpel kann verletzt werden.
  1. Loser Processus Anconeus (LPA): Auch hier ist ein loses Knochenstück im Ellenbogengelenk, das zu Reizungen führt. Die Reizung wandelt sich in Schmerzen um, wodurch der Hund lahmt. Letztendlich führt dies zu Instabilität im Ellenbogen, die sich in einer Arthrose im Gelenk äußert.
  1. Osteochondrosis Dissecans (OCD) am Humeruskondylus: Dabei ist der innere Gelenkknorren des Humerus durch eine Schädigung des Gelenkknorpels betroffen.

Diese Ursachen der Ellebogendysplasie können auftreten, sobald der Hund ein Alter von 4 bis 5 Monaten erreicht hat. Ellebogendysplasie tritt häufig bei mittelgroßen bis großen Hunderassen auf. Eine Entwicklungsstörung wird als mögliche Ursache für Überlastung und/oder Übergewicht angegeben. Dies könnte sich verschlechtern, wenn zu viel Calcium in der Ernährung enthalten ist. Meist führt dies zu einer Belastung der Knorpelschicht im Ellenbogengelenk mit Arthrose als Folge.

Ellebogendysplasie kann durch eine Röntgenaufnahme diagnostiziert werden. Die beste Behandlung erfolgt anschließend meist durch eine Operation.