Woran erkennt man ein gesundes Gewicht bei Hunden?
Ein Hund hat durch die Ernährung und die vielen Leckerlis schneller Übergewicht als Untergewicht. Wann ist ein Hund eigentlich über- oder untergewichtig?
Es gibt verschiedene Listen darüber, welche Hunderassen am häufigsten vorkommen und welches Gewicht ihnen jeweils zugeordnet wird. Dabei handelt es sich um Durchschnittsgewichte, die nicht auf jeden Hund zutreffen. Sie dienen lediglich als Richtwerte. Um zu wissen, wie gut die Kondition deines Hundes ist, solltest du ihn kritisch betrachten und abtasten. Achte dabei auf die Fettmenge an den Rippen, den Bauchumfang, die Muskelmasse und darauf, ob Knochenvorsprünge sichtbar sind.
Gesundes Gewicht bei Hunden
Wenn die Rippen deines Hundes unter einer nicht zu dicken Fettschicht gut zu fühlen sind, bedeutet das, dass er eine gute Kondition hat. Die Rippen sind ebenso wenig sichtbar wie die Lendenwirbel und die Beckenknochen. Außerdem hat er eine deutlich sichtbare Taille und eine aufsteigende Bauchlinie.
Übergewicht bei Hunden
Wenn du die Rippen nur schwer oder gar nicht mehr fühlen kannst und der Hund „gut gefüllt“ aussieht, bedeutet das, dass er unter Übergewicht leidet. Es bilden sich Fettpolster am Nacken und an den Lenden, und die Taille ist kaum oder gar nicht mehr zu erkennen. Auch die Bauchlinie steigt nicht mehr an, sondern fällt eher ab. Hunde haben starkes Übergewicht, wenn sie einen runden Hängebauch haben, der breiter ist als der Brustkorb.
Untergewicht bei Hunden
Bei untergewichtigen Hunden sind die Rippen sichtbar, und es ist keine Fettschicht mehr vorhanden. Die Lendenwirbel und Beckenknochen werden sichtbar. Außerdem ist die Taille deutlich ausgeprägt und die Bauchlinie stark aufsteigend. Alle Knochenvorsprünge sind bereits aus einiger Entfernung zu sehen, und die Muskelmasse hat abgenommen.