Gebitsverzorging-bij-een-hond

Zahnpflege bei einem Hund


Viele Hunde in den Niederlanden leiden unter Zahn- oder Zahnfleischproblemen. Studien zeigen, dass bis zu 85 % der Hunde davon betroffen sind. Ein gut gepflegtes Gebiss ist für den Hund genauso wichtig wie für dich. Ohne richtige Zahnpflege bilden sich Zahnbelag und Zahnstein. Zahnbelag enthält viele Bakterien, die Entzündungen im Zahnfleisch verursachen können. Dadurch können Zähne locker werden und möglicherweise ausfallen.

Wie erkenne ich Zahnprobleme bei meinem Hund?

Zahnprobleme erkennt man an:

  • Schlechtem Atem
  • Schwierigkeiten beim Kauen
  • Empfindlichem Zahnfleisch.

Es wird empfohlen, das Gebiss mindestens zweimal pro Woche mit einer speziellen Hundezahnpasta zu putzen. Beginne damit im Alter von 2 bis 3 Monaten. Außerdem ist es wichtig, gute Kauartikel zu kaufen, auf denen der Hund kauen kann. Dadurch wird die Bildung von Zahnbelag und Zahnproblemen reduziert. Bei Kauspielzeugen aus Gummi gibt es oft die Möglichkeit, etwas Leckeres hineinzutun, wie z. B. gebisspflegende Kekse.

Ein starkes und gesundes Gebiss bei Hunden

Ein Welpe bekommt seine ersten Milchzähne etwa im Alter von 3 Wochen. Das Milchgebiss ist nach 2 Monaten komplett und besteht aus insgesamt 28 Zähnen und Backenzähnen. Der Zahnwechsel variiert je nach Rasse, beginnt aber durchschnittlich mit etwa 3 Monaten. Sobald ein Hund ein halbes Jahr alt ist, ist das erwachsene Gebiss meist vollständig. Es umfasst dann 42 Zähne: 12 Schneidezähne, 4 Eckzähne und 26 Backenzähne. Für ein starkes und gesundes Gebiss ist ausreichend Kalk im Futter von entscheidender Bedeutung. Außerdem ist es wichtig, dem Hund genügend Kauspielzeuge zu geben, die die Durchblutung des Zahnfleisches fördern. Achte jedoch gut auf scharfe und harte Gegenstände; diese können die Zähne beschädigen, abnutzen oder sogar abbrechen. Zahnprobleme zeigen sich meist durch verminderten Appetit, geschwollenes Zahnfleisch und vermehrten Speichelfluss. Bei diesen Symptomen solltest du deinen Tierarzt kontaktieren.

Wie erkenne ich Zahnbelag am Hundebiss?

Von Natur aus sind die Zähne von Hunden glatt und strahlend weiß. Nach dem Fressen bleiben immer Essensreste im Gebiss zurück. Zahnbelag bildet sich hauptsächlich an der Außenseite der Zähne und Backenzähne. Es ist ein klebriges, hellgelbes Material, das aus Speichel und Essensresten besteht und einen Nährboden für Bakterien bietet. Die Bakterien verursachen entzündetes Zahnfleisch, und der Zahnbelag verkalkt zu Zahnstein. Zahnbelag kann man selbst noch entfernen, Zahnstein jedoch nicht.

Wie erkenne ich Zahnstein am Hundebiss?

Zahnstein ist die Hauptursache für schlechten Atem. Es handelt sich um eine gelb-braune, kalkartige Ablagerung auf den Zähnen und Backenzähnen, verursacht durch Bakterien, die auf Essensreste im Maul reagieren. Durch Zahnstein bleiben Essensreste zwischen Zahnstein und Zahnfleisch hängen, die faulen und zu einer Ansammlung von Bakterien führen, die sich langsam ausbreitet. Zahnstein belastet die Wurzeln der Zähne und Backenzähne. Die Zähne werden locker und können ausfallen. So können Bakterien aus der Mundhöhle in den Blutkreislauf gelangen und anschließend in die Nieren und das Herz. Dort können Entzündungen entstehen, die schwerwiegende Folgen haben können.

Schlechter Atem bei Hunden

Neben Zahnstein gibt es viele weitere Ursachen für schlechten Atem, zum Beispiel ein Ekzem an der Unterlippe. Nach dem Fressen kannst du das Risiko für ein Ekzem verringern, indem du die Hautfalten unter dem Mund gut sauber und trocken hältst. Du kannst auch Zinksalbe oder Ringelblumensalbe verwenden. Besonders bei älteren Hunden kann der Atem unangenehm riechen, weil eine Entzündung im Mundschleimhaut oder Zahnfleisch vorliegt.