Ist mein Hund ängstlich?
Genau wie du kann auch dein Hund manchmal Angst haben. Feuerwerk, Gewitter, Alleinsein oder andere Hunde können eine Angstquelle für deinen Hund sein. Aber auch Traumata, unzureichende Sozialisierung oder andere negative Erfahrungen können zu Angst führen. Neben diesen Ereignissen können auch medizinische Ursachen eine Rolle spielen; hier kannst du an Demenz bei älteren Hunden, schlechtes Sehen oder Krankheiten denken – zum Beispiel eine Erkrankung, die das zentrale Nervensystem betrifft.
Um zu wissen, wann dein Hund Angst hat, ist es wichtig, die Anzeichen von Angst zu erkennen. Die Anzeichen findest du unten:
- Schwanz zwischen den Hinterbeinen
- Ohren liegen flach am Nacken
- Hecheln
- Zittern oder Beben
- Gähnen
- Übermäßiges Lecken der Lippen
- Aufstellen der (Nacken-)Haare
- Vermeidung von Blickkontakt
- Drinnen urinieren oder koten
Wie kannst du Angst bei deinem Hund verringern?
Es ist wichtig herauszufinden, wovor dein Hund Angst hat, um die Angst verringern oder beheben zu können. Wenn du die Angstquelle gefunden hast, ist es wichtig, bei der Konfrontation mit der Quelle selbst immer ruhig zu bleiben; wenn du selbst unruhig oder ängstlich bist, spürt dein Hund das und wird darauf reagieren. Die beste Option ist, die Situation/die Angstquelle zu ignorieren. Wenn du selbstsicher wirkst, wird das beruhigend für deinen Hund sein.
Außerdem kannst du versuchen, deinen Hund während der Konfrontation mit der Angstquelle abzulenken. So kannst du versuchen, die Aufmerksamkeit deines Hundes von der Quelle wegzulenken.
Schließlich kannst du deinen Hund trösten, wenn er Nähe sucht. Nicht alle Hunde wollen das, manche Hunde sind lieber allein, wenn sie ängstlich sind. Für andere Hunde, die Nähe suchen, kannst du das Tier beruhigen, indem du es tröstest. Es ist in Ordnung, deinem Hund zu zeigen, dass du da bist und dass das Tier bei dir sicher ist.
Wenn dein Hund extrem ängstlich ist und es keine Möglichkeit gibt, das Tier zu beruhigen, kannst du professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Ein Profi kann dann gemeinsam mit dir einen Plan erstellen, um die Angst zu verringern.
Wichtig: Bestrafe deinen Hund niemals, wenn das Tier ängstlich ist, das kann dazu führen, dass dein Hund noch ängstlicher wird; es kann sogar dazu führen, dass dein Hund Angst vor dir bekommt.